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Entrümpelung München

Entsorgung & Recycling

Fachgerechte Entsorgung und Recycling in München

Wir trennen vor Ort nach Sperrmüll, Holz, Metall, Papier, Elektroaltgeräten und Sondermüll und rechnen nach Gewicht ab: 47,60 € je 100 Kilogramm inklusive Mehrwertsteuer. Für Farben, Öle und Chemikalien gelten eigene Literpreise, die wir vollständig veröffentlichen. Asbest nehmen wir nicht an.

Was kostet die Entsorgung bei einer Entrümpelung?

47,60 € je 100 Kilogramm inklusive Mehrwertsteuer, also 40,00 € netto. Eine 2-Zimmer-Wohnung bringt typischerweise 800 Kilogramm auf die Waage und kostet damit 380,80 € Entsorgung, ein Einfamilienhaus drei bis fünf Tonnen und entsprechend 1.428 bis 2.380 €.

Wir rechnen die Entsorgung getrennt aus und nicht pauschal im Stundensatz mit. Das ist unbequemer zu kommunizieren, aber es ist der einzige Weg, bei dem Sie die Position nachvollziehen können: Wiegescheine belegen das Gewicht, und wer weniger entsorgt, zahlt weniger.

Deshalb lohnt Vorsortieren dort, wo tatsächlich Gewicht wegfällt. Bücher und Altpapier getrennt zu stapeln spart bares Geld, Grünschnitt aus dem Garten ebenfalls. Kleidung in die Altkleidersammlung zu geben spart dagegen kaum etwas — sie wiegt fast nichts.

Wie viel wiegt der Hausrat einer Wohnung?

Als Faustzahl: rund 10 bis 15 Kilogramm je Quadratmeter Wohnfläche bei normaler Möblierung. Eine 60-m²-Wohnung liegt also bei 600 bis 900 Kilogramm. Bücherwände, Werkstätten und volle Keller verschieben das nach oben, spärlich möblierte Wohnungen deutlich nach unten.

Ist Sperrmüllabholung günstiger als eine Entrümpelung?

Für einzelne Möbelstücke ja — die städtische Sperrmüllabholung ist für Privathaushalte in München die günstigste Variante, wenn Sie die Sachen selbst nach unten tragen und auf einen Termin warten können. Sobald jemand tragen, trennen und fahren muss, rechnet sich der Stundensatz.

Was kostet die Entsorgung von Elektroschrott?

Elektroaltgeräte gehen über die vorgeschriebenen Rücknahmewege und werden bei uns als Gewicht mitgerechnet, ohne Extragebühr. Kühlgeräte mit Kältemittel sind der Sonderfall: Sie müssen unbeschädigt transportiert werden, was Zeit kostet — deshalb bitte vorher erwähnen.

Was kostet die Entsorgung von Farben, Ölen und Chemikalien?

Flüssige Farben, Lacke, Kleber und Lösemittel kosten 7,50 € je Liter, Altöl und Kraftstoffreste 9,50 € je Liter, Säuren und Laugen 12,00 € je Liter, Spraydosen mit Restinhalt 3,50 € je Stück und Leuchtstoffröhren 4,50 € je Stück. Dazu kommt einmal je Auftrag eine Grundpauschale von 45,00 €. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer.

Die vollständige Tabelle mit Nettopreisen und den Erläuterungen dazu steht auf der Startseite. Dort ist auch dokumentiert, woher die Sätze kommen: Sie leiten sich aus dem veröffentlichten Münchner Tarif ab und werden jährlich dagegen geprüft.

Zwei Fälle kosten nichts. Batterien und Akkus nehmen wir über die Handelsrücknahme kostenlos mit. Eingetrocknete Dispersionsfarbe ist kein Sondermüll und geht ohne Aufpreis über den Restmüll — wenn Sie flüssige Reste vor unserem Termin mit Sägespänen oder Zeitungspapier austrocknen lassen, sparen Sie die Literpreise komplett.

Der Wertstoffhof nimmt Problemabfälle doch kostenlos an?

Für Privatpersonen und in Haushaltsmengen, ja: bis 25 Kilogramm pro Tag an den Wertstoffhöfen und am Giftmobil. Darüber berechnen die Wertstoffhöfe plus in Langwied und Freimann 3 € je Kilogramm ab dem ersten Kilogramm, zahlbar ausschließlich per EC-Karte.

Warum gilt das kostenlose Kontingent nicht für Sie?

Weil Abfall, den wir von einem Kundengrundstück mitnehmen, im Rahmen unserer gewerblichen Tätigkeit anfällt. Die Haushaltsmenge für Privatpersonen gilt dafür nicht. Genau deshalb weisen wir die Entsorgung getrennt aus, statt sie unsichtbar in den Stundensatz zu rechnen — bezahlen müssten Sie sie in beiden Fällen.

Wie viel darf ein Gewerbebetrieb über das Giftmobil entsorgen?

Höchstens 500 Kilogramm Problemabfälle pro Jahr. Das reicht für einen kleinen Handwerksbetrieb, nicht für eine Werkstattauflösung. Größere Mengen laufen über den regulären Entsorgungsweg mit Nachweis, und genau den nutzen wir.

Entsorgen Sie Asbest?

Nein. Asbest und asbesthaltige Materialien nehmen wir nicht an. Bei Verdacht stoppen wir die Arbeit an der betroffenen Stelle und verweisen an einen zertifizierten Fachbetrieb. Ausbau und Entsorgung sind nach TRGS 519 sachkundepflichtig — das ist keine Frage des guten Willens.

Typische Fundstellen in Münchner Bestandsbauten: Eternit-Wellplatten auf Garagen und Gartenhäusern, Blumenkästen und Fensterbänke aus Asbestzement, alte Nachtspeicheröfen, Bodenbeläge und Kleber aus den 1960er- bis 1980er-Jahren sowie Dichtungen an alten Heizungen. Wenn Sie so etwas vermuten, fotografieren Sie es und schicken Sie es mit — dann klären wir es vor dem Termin statt an ihm.

Was wir tun können: den Rest der Räumung normal durchführen und den asbestverdächtigen Bereich unangetastet lassen, damit der Fachbetrieb sauber übernehmen kann. Das ist in der Praxis der schnellste Weg, weil beide Aufträge parallel laufen können.

Die Fraktionen, in die wir trennen

  • Sperrmüll

    Möbel, Matratzen, Teppiche, Hausrat. Der größte Anteil am Gewicht und die Basis der 100-kg-Abrechnung.

  • Holz

    Behandelt und unbehandelt getrennt. Schränke werden zerlegt, weil das Volumen sonst die Fahrten verdoppelt.

  • Metall

    Schrott, Regale, Fahrräder, Heizkörper. Geht in die Verwertung, deckt aber nicht die Kosten der übrigen Fraktionen.

  • Papier und Kartonagen

    Bei Gewerbeaufträgen zusätzlich die DSGVO-konforme Aktenvernichtung nach DIN 66399 mit Nachweis.

  • Elektroaltgeräte

    Kühlgeräte, Herde, Fernseher, IT. Über die vorgeschriebenen Rücknahmewege, nie in den Restmüll.

  • Sondermüll

    Farben, Lacke, Lösemittel, Altöl, Säuren, Spraydosen, Leuchtstoffröhren. Getrennter Transport, Entsorgungsnachweis.

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Fragen zur Entsorgung

Wie weisen Sie die Entsorgung nach?

Über Wiegescheine der Entsorgungsbetriebe. Für Sondermüll erhalten Sie zusätzlich einen Entsorgungsnachweis, für Aktenvernichtung einen Vernichtungsnachweis nach DIN 66399. Auf Wunsch legen wir die Belege der Rechnung bei.

Was ist im Preis von 47,60 € je 100 kg enthalten?

Die Deponie- und Verwertungsgebühren sowie das Handling der getrennten Fraktionen. Nicht enthalten sind Sondermüll, der eigene Literpreise hat, und die Arbeitszeit, die als Stundensatz separat läuft.

Nehmen Sie Kühlschränke mit?

Ja. Kühl- und Gefriergeräte müssen wegen des Kältemittels unbeschädigt transportiert werden, was etwas mehr Zeit kostet. Bitte erwähnen Sie sie vorab, damit sie im Angebot berücksichtigt sind.

Was passiert mit brauchbaren Möbeln?

Wirklich brauchbare Stücke bieten wir Sozialkaufhäusern an. Das reduziert Ihr Entsorgungsgewicht und damit direkt Ihre Rechnung. Eine Gutschrift für den Wiederverkaufswert gibt es nicht.

Können Sie einen Container stellen?

Für die meisten Aufträge ist das nicht nötig — wir arbeiten mit Fahrzeug und Anhänger und fahren direkt zur Verwertung. Bei sehr großen Mengen ist ein Container sinnvoll; wir organisieren ihn dann und weisen ihn separat aus.

Entsorgen Sie auch Bauschutt?

In kleineren Mengen ja. Bauschutt ist schwer und wird über eine eigene Fraktion abgerechnet. Bei größeren Mengen aus einer Sanierung ist ein Container die günstigere Lösung, und darauf weisen wir Sie hin.

Was ist mit Batterien und Akkus?

Die nehmen wir kostenlos mit — sie laufen über die gesetzliche Handelsrücknahme. Lithium-Akkus aus E-Bikes oder Werkzeugen bitte gesondert nennen; sie müssen wegen der Brandgefahr getrennt transportiert werden.

Lieber kurz sprechen?

Zwei Minuten am Telefon ersetzen oft eine halbe Stunde Formular. Sagen Sie uns, was geräumt werden soll — wir sagen Ihnen, was es kostet und wann wir kommen können.

Montag bis Samstag, 08:00–18:00 Uhr